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Beteiligungsveranstaltung: Strukturkonzept Niederaußem und Masterplan Bergheim Nord

By 19. November 2025Dezember 1st, 2025No Comments2 Minuten Lesezeit
Beteiligungsveranstaltung zu Bergheim-Nord und dem Kraftwerk Niederaußem
Foto: NRW.URBAN

Wie können Niederaußem, Oberaußem und Auenheim den bevorstehenden Wandel durch den Braunkohleausstieg aktiv gestalten? Beim Beteiligungstermin am 18. November 2025 stellte die Stadt Bergheim den aktuellen Stand des Masterplans „Bergheim Nord“ sowie das Strukturkonzept für das Kraftwerksareal Niederaußem vor. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in die geplanten Leitbilder für Wohnen, Arbeiten, Freiraum und Gewerbe – und konnten ihre Ideen und Hinweise direkt einbringen.

Im Mittelpunkt stand dabei auch das künftig freiwerdende Kraftwerksgelände, das sich zu einem offenen, digitalen und nachhaltigen Quartier entwickeln soll. Von innovativen Unternehmensstandorten über neue Bildungsangebote bis hin zu klimaresilienten Grünräumen: Die Konzepte zeigen, welche Chancen sich für Bergheim und das Rheinische Revier eröffnen.

Das Investorenauswahlverfahren überführt das vorliegende städtebauliche Konzept in die Umsetzungsphase. Ermöglicht wurde dies durch Strukturhilfen des Bundes sowie die Unterstützung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. Perspektivisch soll auf dem Gelände ein digitalwirtschaftliches Ökosystem entstehen, das neue Arbeitsplätze, innovative Forschung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verbindet.

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Wissenswertes

Durch die Entscheidung der Bundesregierung zur schrittweisen Beendigung der Kohleverstromung in Deutschland bis zum Jahr 2038 stehen das Land Nordrhein-Westfalen, die Kommunen im Rheinischen Revier und die RWE Power AG vor der Herausforderung, den Strukturwandel in der Region nachhaltig zu bewältigen.

Die Projektgesellschaft Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW) wurde von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der RWE Power AG gegründet und widmet sich mit gemischten Teams von NRW.URBAN und RWE der Erarbeitung nachhaltiger Nachnutzungsperspektiven für ausgewählte RWE-Standorte im Rheinischen Revier.

Auch die Starke Projekte GmbH spielt eine Schlüsselrolle in der Unterstützung der Städte und Gemeinden im Rheinischen Revier, insbesondere durch Beratung, Qualifizierung von Projekten, Beschaffung von Studien und Gutachten sowie Fördermittelmanagement. Dieses Engagement ist Teil des umfangreichen Programms zur Stadtentwicklung der Zukunft im Rheinischen Revier (STEP RR), das vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert wurde.

Ihre Kontaktperson

Inga Driller, NRW.URBAN

Inga Driller
Projektmanagement

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Tel.: 0211 54238.231

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