
V.l.n.r.: Ministerpräsident Hendrik Wüst, Institutsleiter Prof. Dr. Jens Tübke, Bundeskanzler Friedrich Merz, Wissenschaftsministerin Ina Brandes, Vorstand für Forschung und Transfer Prof. Dr. Constantin Häfner, Institutsleiter Prof. Dr. Simon Lux, Staatsminister für Bund-Länder-Zusammenarbeit Dr. Michael Meister. © Fraunhofer FFB / Michael C. Moeller
Bundeskanzler Friedrich Merz und Ministerpräsident Hendrik Wüst besuchten am 1. September gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Ina Brandes die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) und erhielten Einblicke in eine Musterlinie für die Batteriezellproduktion. NRW.URBAN errichtet im Treuhandauftrag des Landes Nordrhein-Westfalen im Hansa-BusinessPark in Münster die Gebäude für die FFB.
Bundeskanzler Merz erklärte: „Ein solches Forschungszentrum ist einmalig, nicht nur in Deutschland, sondern in Europa. Und insofern haben wir hier eine Chance, in einer Zukunftstechnologie wirklich ganz vorne zu stehen. Ich möchte mich dazu ausdrücklich bekennen, dass das richtig ist, was Sie hier machen und was wir auch finanziell unterstützen, damit wir in einer solchen Zukunftstechnologie den Anschluss behalten und vielleicht sogar an der Spitze des technologischen Fortschritts und der technologischen Entwicklung stehen. Batterieproduktion wird mitentscheidend sein über die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes.“ Forschungsvorstand Prof. Dr. Constantin Häfner sowie die Institutsleitung betonten im Gespräch die Bedeutung der Batterieforschung für Wertschöpfung und technologische Souveränität Deutschlands.
Das Projekt ist eines der größten Forschungsbauvorhaben in Deutschland und gilt weltweit als einzigartig in Konzeption und Ausrichtung. Mit dem zweiten Bauabschnitt der FFB Fab wird die Anlagenkapazität für die Produktionsforschung auf großindustriellen Maßstab erweitert. Bis Ende 2027 entstehen zusätzliche 20.000 m² Nutzfläche, auf denen ökonomische und ökologisch nachhaltige Fertigungsverfahren für aktuelle und künftige Zelltechnologien erforscht und entwickelt werden. Industrieunternehmen können dort unter wissenschaftlicher Begleitung einzelne Prozessschritte erproben und optimieren.
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