3. Rang
Skulpturales Ensemble (4708)
Die Jury sieht die künstlerische Assemblage „Skulpturales Ensemble“ als autonome Arbeit, die durch ihre Stapelung von unterschiedlichen Materialien und skalierten Formen die Imagination des Publikums anregt und vielfältige Interpretationen zulässt. Das Werk verweist einerseits auf kindliche Spiele der Sortierung von geometrischen Figuren, andererseits auf Stelen mit quasi-animistischer Aufladung. Kleine Elemente wie Zahnräder oder ähnlich abstrahierte geometrische Formen der Mikrofertigung werden frei in eine große Form skaliert, was zum Verständnis der Nutzerin der seriellen Produktion am Standort beitragen könnte. Gleichzeitig scheinen sich Spezifik und Materialauswahl aber eher auf ältere Industrien zu beziehen, so entsteht ein Kontrast zur aktuellen High-Tech Industrie der Batterieproduktion, die sich mittlerweile mit neuen Materialien im Fertigungsprozess auseinandersetzt. Der Standort bleibt vage oder unpräzise, ebenso wie die Idee von genau zwei Skulpturen, wobei auch der Erläuterungstext nicht weiter kontextualisiert.



