
Visualisierung: Schaller Architekten Stadtplaner BDA
Am 8. September 2025 fand die frühzeitige Bürgerbeteiligung gemäß § 3 (1) BauGB zur Entwicklung des ersten Bauabschnitts des Nikolausquartiers in Meerbusch statt. Die Ergebnisse dieser Beteiligung sind nun hier öffentlich einsehbar. Im Mittelpunkt standen Fragen der Mobilität und Lebensqualität im neuen Quartier – insbesondere das Thema Stellplätze. Bereits im Vorfeld hatte NRW.URBAN Verkehrsgutachten beauftragt, um die Leistungsfähigkeit der neuen Planstraße mit der Kreuzung am Winklerweg zu prüfen. Die Analysen bestätigten die Funktionsfähigkeit der Erschließung, sodass der Kamperweg verkehrsberuhigt bleibt und Durchgangsverkehr ausgeschlossen werden kann.

Städtebaulicher Entwurf des Nikolausquartiers: im Rahmen der Baulandentwicklung Kalverdonk entsteht ein autoarmes Quartier der kurzen Wege

Das zukünftige Nikolausquartier aus der Vogelperspektive
Das Nikolausquartier wird bewusst als autoarmes Wohngebiet konzipiert: Künftige Bewohnerinnen und Bewohner parken in einer zentralen Quartiersgarage mit integriertem Mobilitätshub. So entstehen sichere, ruhige und grüne Aufenthaltsräume, die den Menschen statt den Autos vorbehalten sind. Ergänzend sind Lärmschutzmaßnahmen, überdachte Fahrradstellplätze, E-Ladesäulen und der Einsatz erneuerbarer Energien – insbesondere Photovoltaik – vorgesehen.
Das Gesamtprojekt Kalverdonk steht für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Stadtentwicklung mit kurzen Wegen, hohem Grünanteil und vielfältigen Wohnangeboten. Auf einer Fläche von rund 35 Hektar entstehen in mehreren Bauabschnitten bis zu 700 Wohneinheiten, etwa 30 Prozent davon öffentlich gefördert. Die Entwicklung erfolgt im Rahmen des Landesprogramms Go4Wohnen des Landes Nordrhein-Westfalen im Auftrag der Stadt Meerbusch. NRW.URBAN begleitet das Projekt treuhänderisch, unterstützt die Stadt personell und finanziell, erwirbt die Grundstücke, erschließt das Areal und übernimmt die Vermarktung.
Wissenswertes
Mit „Go4Wohnen: Kooperative Baulandentwicklung” unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden.
Städte und kleinere Kommunen im Einzugsbereich von Metropolen und Ballungsräumen werden als Wohnstandort immer beliebter. So stärkt die Initiative Bau.Land.Leben eine ganze Region.
Ihre Kontaktperson

Jennifer Boländer
Projektmanagement
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