In Alsdorf bei Aachen ist im Rahmen des Grundstücksfonds NRW von 1995 bis heute auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Anna der „Anna-Park“ – ein über 40 Hektar großes Areal mit öffentlichen Grünflächen und Plätzen, einem rund elf Hektar großen Wohngebiet, einem Gewerbepark, Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sowie diversen Einkaufsmöglichkeiten entstanden. In und um die ehemalige Kraftzentrale wurde ein Kultur- und Bildungszentrum für den Stadtteil Alsdorf gebaut. Das KuBiZ ist neben dem öffentlichen Anna-Park und dem Einkaufszentrum Anna-Park-Center das größte und wichtigste Bauvorhaben auf der Fläche.

In Nachbarschaft zum innovativen Energeticon – einem Ausstellungs- und Veranstaltungsort – sind Gewerbegrundstücke für die Ansiedlung von kleineren und mittleren Handwerks-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben frei. Die Fläche mit eigenem Euregiobahn-Haltepunkt liegt am Rande der Innenstadt.

Grundstücksdaten

Zielsetzung
Nicht störendes, innenstadtorientiertes Gewerbe sowie Dienstleistungen
Besonderheit
Arbeiten im Park, Gewerbe und Dienstleistungsstandort mit besonderer städtebaulicher Qualität
Art der Nutzung
Gewerbegebiet, Wohngebiet
Region
Aachen/Niederrhein
Adresse
Alsdorf, Annapark, Willy-Brandt-Ring
Vermarktbare Fläche (m²)
40.000
Größte verfügbare Fläche (m²)
5.000 (GE)
Baureif ab
sofort
Kaufpreis (Euro/m²)
ab 65,-
Erschließungsbetrag
frei
Planungsrecht
Bebauungsplan
Förderrecht
Aufbereitung der Fläche wurde mit Bundes-, Landes- und EU-Mitteln insbesondere aus dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen (RWP) gefördert. Auslauf der Bindungen am 1.1.2017.

Projektziele

  • Neuordnung des innerstädtischen Areals
  • Entwicklung einer „Stadt der kurzen Wege“
  • Schaffung von Wohnraum in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern
  • Schaffung von Arbeitsplätzen im dienstleistungsorientierten Gewerbe
  • Erhaltung und Umnutzung von Teilen der ehemaligen Zechenanlagen als identifikationsstiftende Bereiche
  • Bau eines Schulzentrums, zum Teil in denkmalgeschützten Gebäuden

Historie

Nach 150 Jahren bergbaulicher Nutzung wurde Ende 1992 die Grube Anna, bestehend aus Zeche und Kokerei, stillgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Annagelände das ökonomische Herzstück der Stadt Alsdorf. Zeitweise wurde hier die größte Kokerei Westeuropas betrieben. Das Areal liegt in unmittelbarer Randlage der Innenstadt. Grundlegende städtebauliche Entwicklungen waren bis zur Stilllegung der Zeche nicht möglich. Die Reaktivierung des Annageländes stellt daher das wichtigste Stadtentwicklungsprojekt in Alsdorf dar. Nach Erwerb durch NRW.URBAN entwickelt diese das Gelände als Treuhänderin des Grundstücksfonds Nordrhein-Westfalen für das Land NRW seit 1995 in Zusammenarbeit mit der Stadt Alsdorf. Hierdurch boten sich gute Bedingungen zur Neuordnung im Sinne einer zukunftsweisenden und nachhaltigen Stadtentwicklung. Als städtebauliches Leitprojekt weist es besondere Bedeutung für die regionale Struktur-, Standort- und Flächenpolitik auf.

Leistungen von NRW.URBAN

  • Flächenerwerb und treuhänderische Eigentümerfunktion
  • Projektmanagement
  • Koordination des Gesamtprojekts
  • Städtebauliche Gesamtplanung, Bauleitplanung
  • Abbruch der Zechengebäude, Entsorgung der Altlasten, Bodenmanagement
  • Planung und Herstellung der Erschließungsplanung und öffentlichen Grünflächen
  • Sanierung und Revitalisierung der ehemaligen Bergbaugebäude
  • Vermarktung der Bauflächen
  • Beratung der Investoren
  • kaufmännische Projektdurchführung und Finanzmanagement
  • Wettbewerbsmanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ihr Ansprechpartner

Udo Klösgen
Projektmanagement

Fritz-Vomfelde-Straße 10, 40547 Düsseldorf
Tel.: 0211 54238.377

E-Mail schreiben
Portrait Udo Klösgen