Die Stadt Coesfeld hatte gemeinsam mit der BEG und den beteiligten Investoren 2018 ein schlüssiges und tragfähiges Konzept für den Coesfelder Bahnhof erarbeitet. Im Fokus lag die Aufwertung des gesamten Bahnhofsbereiches. folgen. 

Urbaner Nutzungsmix

Entgegen erster Überlegungen, Teilbereiche des alten Bahnhofs in das Konzept zu integrieren, wurden die Bestandsgebäude, die sich bei intensiven Untersuchungen als marode herausgestellt haben, inzwischen komplett entfernt. Zukünftig soll ein urbaner Nutzungsmix das Bahnhofsquartier beleben und als attraktive Adresse etablieren. Vorgesehen sind ein Fahrradparkhaus, Gastronomie, Praxen, Büros, Beratung und auch Wohnnutzung. Erste Mietverträge sind bereits abgeschlossen – zum Beispiel mit der Deutschen Bahn AG, die das Reisezentrum auch im neuen Gebäude weiterhin betreiben wird. Die H+T Konzeptbau GmbH aus Vreden realisiert die neue Immobilie gemeinsam mit dem ortsansässigen Architekturbüro Evers Architekten. 

„Rund um die modernisierte Verkehrsstation wächst ein neues attraktives Bahnhofsumfeld, ein Tor sowohl zur Stadt wie auch zur Bahn. Gemeinsam ist es uns gelungen, die zentralen Bahnhofsfunktionen für Reisende wie auch für die Anwohner nachhaltig zu stärken.“

„Sehr vorausschauend hat die Stadt Coesfeld eine städtebauliche und verkehrliche Gesamtstrategie für den Bahnhofsbereich verfolgt und steht nun vor der baulichen Abrundung im Herzen der Stadt. Das finde ich beispielhaft!“
Mit diesen Worten würdigte Ministerin Scharrenbach das große Engagement insbesondere seitens Stadtverwaltung und Kommunalpolitik."

Henk BrockmeyerGeschäftsführer der BEG (2020)

Wissenswertes

Mit Bau.Land.Partner unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, Brachflächen oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen,  Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Bau.Land.Partner wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen. Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt.

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