Mit der Aufnahme in das Landesprogramm „Go4Gewerbe“ entwickelt die Stadt Elsdorf einen zukunftsorientierten Gewerbestandort im Norden des Stadtgebiets. Auf einer ersten Potenzialfläche von rund 43 Hektar entsteht ein innovatives Gewerbegebiet, das den Strukturwandel im Rheinischen Revier aktiv gestaltet und neue Perspektiven für Wirtschaft, Beschäftigung und Nachhaltigkeit eröffnet. Perspektivisch umfasst das Gesamtgebiet rund 100 Hektar.

Entwicklungschance für Elsdorf

Der Strukturwandel im Rheinischen Revier erfordert neue wirtschaftliche Impulse. Mit „Go4Gewerbe“ unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, hochwertige Gewerbeflächen nach ökologischen und städtebaulichen Qualitätsstandards zu entwickeln. Elsdorf nutzt dieses Instrument, um seine zentrale Lage zwischen den Ballungsräumen des Rheinlandes strategisch auszubauen und sich als Technologie- und Innovationsstandort zu positionieren.

Ziel ist es, schnell verfügbare und verlässlich planbare Gewerbeflächen für wachstumsstarke Branchen bereitzustellen – insbesondere für Unternehmen aus IT, Cloud-Technologie, Künstlicher Intelligenz und weiteren innovationsgetriebenen Bereichen.

Nachhaltigkeit im Blick

Das Gewerbegebiet wird konsequent nach den Leitlinien des Programms „Go4Gewerbe“ entwickelt. Zentrale Qualitätskriterien sind ein sparsamer und effizienter Umgang mit Fläche, eine wassersensible und klimaangepasste Planung, der Einsatz erneuerbarer Energien, multimodale Mobilitätsangebote, hohe architektonische und energetische Gebäudestandards sowie die Integration von Freiraum- und Kompensationsflächen. So entsteht ein Gewerbestandort, der ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit verbindet.

Elsdorf setzt dadurch einen wichtigen Meilenstein im Strukturwandel des Rheinischen Reviers. Das Projekt schafft die Grundlage für zukunftsfähige Arbeitsplätze, langfristige Investitionen und eine nachhaltige Standortentwicklung. Aus dem Wandel der Braunkohleregion entsteht ein neuer, leistungsstarker Wirtschaftsraum mit klarer Zukunftsorientierung.

NRW.URBAN als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit

Für die Entwicklung des ersten Bauabschnitts stellt das Land Nordrhein-Westfalen über NRW.URBAN eine Landesbürgschaft in Höhe von 51 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wird die Vorfinanzierung des Projekts gesichert. NRW.URBAN agiert als Entwicklungsgesellschaft auf Zeit, begleitet die Bauleitplanung, koordiniert die Erschließung und bringt personelle Ressourcen sowie fachliches Know-how in den Prozess ein.

Wissenswertes

„Go4Gewerbe“ ist ein gezielt auf Gewerbeflächen ausgerichtetes Programm, das Kommunen auch bei knappen Haushaltsmitteln und begrenzten personellen Kapazitäten eine zukunftsorientierte Flächenentwicklung ermöglicht und so die Transformation des Rheinischen Reviers weiter voranbringt. Jede Projektentwicklung erfolgt nach Kriterien wie sparsamer Flächenverbrauch, wassersensible Planung, Einsatz erneuerbarer Energien, multimodale Mobilitätsangebote sowie hohe architektonische Standards.

Das neue Landesprogramm ergänzt bestehende Instrumente zur Förderung des Strukturwandels im Rheinischen Revier, wie etwa die Projektgesellschaft Perspektive.Struktur.Wandel GmbH (PSW), die Starke Projekte GmbH oder die Struktur- und Städtebauförderung. Diese Initiativen tragen dazu bei, den Ausstieg aus der Kohleverstromung nachhaltig zu gestalten und dem Rheinischen Revier neue Perspektiven zu eröffnen. Insbesondere die PSW GmbH, eine gemeinsame Gründung des Landes Nordrhein-Westfalen und der RWE Power AG, entwickelt Nachnutzungskonzepte für ehemalige Kraftwerksstandorte. Die Starke Projekte GmbH unterstützt die Kommunen als zentrale Beschaffungsstelle im Revier bei Projektberatung, Studien, Gutachten und Fördermittelmanagement.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ihre Kontaktpersonen

Jennifer Boländer, NRW.URBAN

Jennifer Boländer
Projektmanagement

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Tel.: 0211 54238.315

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