Die Stadt Erftstsadt in der Nähe von Köln nutzt das Unterstützungsangebot der Kooperativen Baulandentwicklung für die Mobilisierung und Erschließung von Baugrundstücken im Stadtteil Liblar. Im Mai 2019 wurde die Zielvereinbarung zur Entwicklungsmaßnahme unterzeichnet. Diese sieht sowohl eine Innenverdichtung des Stadtteils, als auch eine Neu-Erschließung von Bauland vor. Insgesamt handelt es sich um rund 4,5 Hektar Bruttofläche.

Das Entwicklungsgebiet „Liblar“

Ziel und Voraussetzung der Maßnahmen ist es, auf den mobilisierten Baugrundstücken vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau zu realisieren. Das Entwicklungsgebiet „Liblar“ bietet beste Voraussetzungen für die Gestaltung eines neuen Quartiers: Es ist rund 300 Meter vom Zentrum von Erftstadt entfernt und durch den Bahnhof wie auch die Bundesautobahnen A1 und A61 an das überregionale Straßen- und Schienennetz angebunden. Erftstadt gehört zum Speckgürtel von Köln und ist daher gefordert – neben einer Innenverdichtung der Stadtteile – auch genügend Neuerschließungen von Baugebieten vorzunehmen, um der Nachfrage, besonders von jungen Familien, gerecht zu werden.

Operative Unterstützung für die Baulandentwicklung

Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird NRW.UBAN die Stadt Erftstadt bei der Entwicklung des Entwicklungsgebietes treuhänderisch unterstützen. Sie übernimmt in Abstimmung mit der Stadt nicht nur den Ankauf von benötigten Flächen, sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung, sondern auch den Bau der Erschließung und die spätere Vermarktung der Grundstücke. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt der Stadt für den arbeitsintensiven Prozess der kommunalen Baulandentwicklung damit umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Verfügung.

Wissenswertes

Das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung unterstützt Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden. Die Übersicht zeigt, dass vor allem Städte und kleinere Kommunen oder Gemeinden im Speckgürtel von Metropolen und Ballungsräumen als Wohnstandort immer beliebter werden. So stärkt die Initiative Bau.Land.Leben eine ganze Region.

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