Eschweiler wächst, die Mieten steigen. Die Mittelstadt im Einzugsgebiet von Aachen und Köln bekommt die verstärkte Wohnraumnachfrage aus den umliegenden Großstädten zu spüren. Die Kooperative Baulandentwicklung für das Eschweiler Wohnbaugebiet „In den Hüchelner Benden“ soll Entlastung schaffen. Im Dezember 2020 startete das Verfahren für den Bebauungsplan 305 bei der Stadt Eschweiler. Die Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Träger öffentlicher Belange folgte, der Start der Vergabe der Grundstücke für die Ein- und Mehrfamilienhäuser ist Mitte des Jahres 2022 geplant.

Städtebaulicher Entwurf

Die rund 2,6 Hektar große, zurzeit landwirtschaftlich genutzte Fläche schließt im Nordosten an das bestehende Wohngebiet „Im Römerfeld“ an und ist im Norden durch die Kölner Straße (B 264)  und im Westen durch die Wenauer Straße (K 23) begrenzt. Der städtebauliche Entwurf sieht insgesamt 45 Grundstücke für einen Mix aus Einfamilien-, Doppel-, und Reihenhäusern sowie Mehrfamilienhäuser vor. Die sechs Mehrfamilienhäuser schirmen das Wohngebiet mit einer geschlossenen Bauweise zu den Hauptverkehrsstraßen ab, sodass eine hohe Wohnqualität mit bester Sonnenausrichtung im Inneren entsteht. Eine verkehrsberuhigte (Straßen-)Mischfläche mit Begrünung bieten Aufenthaltsqualitäten.

Die Kooperative Baulandentwicklung in Eschweiler

Eschweiler möchte vor allem auch jüngere Menschen halten. Deshalb ist die Fläche in Eschweiler-Hücheln von großer Bedeutung für die Stadt. Mit dem aktuellen Entwurf würden etwa 37 Prozent der Wohnraumfläche durch Mittel der sozialen Wohnraumförderung entwickelt. Damit wäre ein wesentliches Ziel der Kooperativen Baulandentwicklung, preiswerten Wohnraum für einkommensschwache Bevölkerungsschichten zur Verfügung zu stellen, erreicht.

Projektziele

  • Stärkung der Gemeinde als Einkaufs- und Wohnstandort
  • Schaffung von neuem, bezahlbaren Bauland
  • Attraktivierung der Gemeinde für potenzielle neue Bewohner

Wissenswertes

Das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung unterstützt Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden. Die Übersicht zeigt, dass vor allem Städte und kleinere Kommunen oder Gemeinden im Speckgürtel von Metropolen und Ballungsräumen als Wohnstandort immer beliebter werden. So stärkt die Initiative Bau.Land.Leben eine ganze Region.

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