Das ehemalige Industrieareal an der Jülicher Straße in Eschweiler, auch bekannt als Wenzel & Weidmann- oder Fuchs-Gelände, lag über viele Jahre brach. Zusätzlich gab dort das Unternehmen Valspar Industries seinen angrenzenden Lackchemie-Standort auf. Mit den östlich angrenzenden Kleingärten bzw. landwirtschaftlich genutzten Flächen rückte seitens der Stadt Eschweiler eine wohnbauliche Nutzung auf einer insgesamt rd. 13 ha großen Fläche in den Fokus der Stadtentwicklung.
Potenzial für neuen Wohnraum
Die Lage nahe der Innenstadt ist infrastrukturell gut angebunden, das Potenzial für neuen Wohnraum war demnach hoch. Um die Fläche sinnvoll und zukunftsorientiert zu reaktivieren, initiierte die Stadt Eschweiler bereits 2020 eine vorbereitende Planungsstudie sowie eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durch die NRW-Landesinitiative Bau.Land.Partner in Kooperation mit der Mehrzahl der insgesamt 17 Eigentümerinnen und Eigentümer am Standort.
Nach Abschluss der Arbeiten durch Bau.Land.Partner im Jahr 2020 wurde das Projekt seither in enger Abstimmung zwischen Stadt und dem Hauptinvestor KapTur Immobilien GmbH weiterentwickelt. Am Standort soll neben einem gemischten, bezahlbaren Wohnquartier auch die städtische Rettungs- und Feuerwache einen neuen Standort erhalten. Die Stadt plant in 2025, einen städtebaulichen Wettbewerb zu starten.
Unser Auftrag
Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wissenswertes
Mit Bau.Land.Partner unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, Brachflächen oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen, Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Bau.Land.Partner wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen. Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt.
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