Bauland für neues Wohnen im Zentrum

Das ca. 21.300 Quadratmeter große Entwicklungsgebiet zwischen Ruhrtalbahn und Einkaufszentrum in der Gemeinde Wickede wurde 2021 in das Landesprogramm „Kooperative Baulandentwicklung“ aufgenommen. Im Dezember 2021 unterzeichneten Bauministerin Ina Scharrenbach und Bürgermeister Dr. Martin Michalzik die entsprechende Zielvereinbarung.

Hintergrund

Mit der Unterstützung der „Kooperativen Baulandentwicklung“ hilft das Land, das Gelände des früheren Röhrenwerks an der Marscheidstraße für Zukunftszwecke erschließen, um modernen Wohnraum in zentraler Lage zu ermöglichen. Die Gemeinde Wickede (Ruhr) profitiert damit von der Landesinitiative „Bau.Land.Leben“ bei der Entwicklung von Wohnbaugrundstücken. Ansprechende und vielseitige Wohnviertel auf den Baugrundstücken zu schaffen, ist sowohl Ziel als auch Voraussetzung der Maßnahmen. Ebenso die Bereitstellung von rund 30 Prozent des Wohnraums für den öffentlich geförderten Wohnungsbau.

Der Bebauungsplan Nr. 63 „Zentraler Entwicklungsbereich – Marscheidstraße Süd“ ist seit Mai 2022 rechtskräftig.

Bevor mit Erschließungsarbeiten und der Vermarktung gestartet werden kann, wird die Fläche in Zusammenarbeit mit dem AAV Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung altlastentechnisch saniert und die Gemeinde wird mit Unterstützung von NRW.URBAN eine Lärmschutzwand errichten.

Es sollen Grünflächen mit einer hohen Aufenthaltsqualität entstehen. Ein zentrales Element der Freiraumgestaltung wird der neue in Ost-West-Richtung verlaufende Grünzug einschließlich des künftig renaturierten Lanferbaches.

Kooperative Baulandentwicklung Wickede (Ruhr)

Auf der Grundlage der Zielvereinbarung kümmert sich NRW.URBAN im Auftrag der Gemeinde Wickede treuhänderisch um die Entwicklung des Gebietes. Als landeseigene Gesellschaft übernimmt NRW.URBAN sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung und kümmert sich im Auftrag der Gemeinde um den Bau der Erschließung und bringt sich in die Vermarktung der Grundstücke ein. Durch die Zusammenarbeit mit der Landesgesellschaft kann die kleine Gemeindeverwaltung ein so großes und weitreichendes Städtebau-Projekt bewältigen.

Wissenswertes

Mit der Kooperativen Baulandentwicklung unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden.

Städte und kleinere Kommunen oder Gemeinden im Speckgürtel von Metropolen und Ballungsräumen werden als Wohnstandort immer beliebter. So stärkt die Initiative Bau.Land.Leben eine ganze Region.

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