Visualisierung: So könnte der Bahnhof Gladbeck-West zukünftig aussehen
Visualisierungen: Reicher Haase Assoziierte

Das Projekt „Gladbeck Bahnhof-West“ bildet den Startpunkt für ein bedeutendes Stadtentwicklungsverfahren im Rahmen der Landesinitiative „Bauland an der Schiene“. Mit dem einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr und Bauen hat die Stadt Gladbeck die Grundlage geschaffen, um die Entwicklung des Standorts konsequent voranzutreiben. Unterstützt wird sie dabei von NRW.URBAN und der BEG NRW, die als Beratungs- und Steuerungsteam die nächsten Schritte begleiten. Ziel des Projekts ist es, ein modernes, gemischt genutztes Quartier zu schaffen, das Wohnen, Mobilität und städtebauliche Qualität eng miteinander verknüpft.

Standort und Entwicklungsrahmen

Auf einer rund fünf Hektar großen Fläche am Bahnhof Gladbeck-West soll ein vielfältiges Quartier entstehen, das neue Wohnangebote, ergänzende Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen sowie ein zeitgemäßes Bahnhofsgebäude umfasst. Ergänzt wird das Vorhaben durch eine moderne Radstation, eine leistungsfähige Park-and-Ride-Anlage und einen neu gestalteten Bahnhofsvorplatz. Damit reagiert die Stadt auf das derzeitige Erscheinungsbild des Bahnhofs, das den gestiegenen Anforderungen an Mobilität, Aufenthaltsqualität und Stadtgestaltung nicht mehr gerecht wird.

Visualisierung: So könnte der Bahnhof Gladbeck-West zukünftig aussehen, Quelle: Reicher Haase Assoziierte

Verkehr, Wohnen und öffentliche Räume schaffen

Im Mittelpunkt steht die Transformation des Bahnhofs von einem reinen Verkehrsknotenpunkt zu einem lebendigen, attraktiven Stadtraum. Ein zentraler Baustein ist ein neu gestalteter, barrierefrei erreichbarer Bahnhofsplatz, der als einladendes Eingangstor zur Stadt fungiert und eine direkte Verbindung zur Innenstadt schafft. Durch die enge Verzahnung von Verkehrsinfrastruktur, Wohnraum und öffentlichen Räumen soll ein Quartier entstehen, das sowohl funktional als auch gestalterisch überzeugt.

Weitere Schritte

Die Realisierung des Projekts erfolgt in mehreren Etappen. Zunächst ist der Ausbau der Park-and-Ride-Anlage vorgesehen, um die Verkehrsinfrastruktur zu stärken. Anschließend soll auf Flächen des GWG-Immobilienbestands neue Wohnbebauung entstehen. Parallel dazu werden eine moderne Radstation sowie ein neues Bahnhofsgebäude errichtet. Die BEG NRW übernimmt dabei als operative Einheit von NRW.URBAN die Rolle der Entwicklungsgesellschaft und unterstützt die Stadt bei der koordinierten Umsetzung der Maßnahmen.

Areal Bahnhof Gladbeck-West vor der Transformation durch Bauland an der Schiene
Areal Bahnhof Gladbeck-West vor der Transformation durch Bauland an der Schiene
Areal Bahnhof Gladbeck-West vor der Transformation durch Bauland an der Schiene

Wissenswertes

Der Dreiklang aus systematischer Suche nach Baulandpotenzialen, kurzen, fachübergreifenden Abstimmungswegen und integrierten Planungskonzepten zeichnet die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Sie legt ein besonderes und konkretes Augenmerk auf die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Personennahverkehrs. Dies soll die angespannten Wohnungsmärkte ebenso wie den Verkehrsträger Straße entlasten. Integrierte Konzepte und kurze, fachübergreifende Abstimmungswege sollen den Umsetzungserfolg erhöhen.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG  tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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