Starke Projekte für das Rheinische Revier

Uns ist es in die DNA eingeschrieben, nachhaltige Konzepte für Wohnen, Arbeiten und Mobilität zu entwickeln sowie heute schon die Regionen von morgen zu planen – auch im Rheinischen Revier. Da der Strukturwandel und die Energiewende im Rahmen des beschlossenen Kohleausstiegs die Kommunen im Rheinischen Revier vor große Herausforderungen stellen, hat die Landestochter NRW.URBAN für diese besondere Aufgabe die Starke Projekte GmbH ins Leben gerufen. Im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen entlastet sie die Kommunen durch Beratung und die Beschaffung gutachterlicher Expertisen und Planungsleistungen für städtebauliche, strukturwirksame Projekte. In dem Kontext stellt sie ein zentrales Fördermittelmanagement für nicht-investive Leistungen bereit. Damit geht nicht nur eine finanzielle, sondern auch personelle Unterstützung der Kommunen und eine Beschleunigung der Antragsprozesse im Rheinischen Revier einher.

Kraftwerk Frimmersdorf außen
Kraftwerk Frimmersdorf innen

Strukturwandel statt Stillstand

In den 1970er Jahren zählte das Kraftwerk Frimmersdorf in Grevenbroich noch zu den größten Kohlekraftwerken der Welt, 2021 wurde es endgültig stillgelegt. Nun bietet es mit seinem 65 Hektar großen Areal Raum für innovative, zukunftsweisende Entwicklungen. Ziel für die Zukunft ist insbesondere das Schaffen neuer Arbeitsplätze an einer besonderen Adresse. Die Stadt Grevenbroich, der Rhein-Kreis Neuss, die RWE Power AG und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen gehen dieses Vorhaben gemeinsam an: Bis Ende 2023 wurden Untersuchungen und Planungen zu Nutzungsperspektiven, Kosten und möglichen Trägermodellen für einen Umbau und Betrieb in den denkmalwerten Gebäuden angestellt. Das Ministerium für Heimat, Digitales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt das Vorhaben mit der Landesgesellschaft Starke Projekte GmbH, die die Gutachten und Planungsleistungen beschafft sowie den Prozess koordiniert und organisiert. Am 30. Januar 2024 wurden die Pläne für zukünftige Nutzungen vorgestellt. Im zentralen Kraftwerksgebäude soll ein Rechenzentrum auf mehr als 20.000 Quadratmetern für den Landesbetrieb IT.NRW errichtet werden. Darüber hinaus soll auf dem Gelände ein Innovations- und Bildungscampus für IT-Sicherheit der öffentlichen Verwaltung entstehen.

Kohlekraftwerk Frimmersdorf wird zum Digital- und Innovationsstandort
Starke Projekte Zusatz Logo Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

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Valerie Milicevic
Konzepte | Entwicklung

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