Historische Empfangsgebäude sind vielerorts stadtbildprägend und eine Visitenkarte der Stadt – das gilt auch für den denkmalgeschützten Bahnhof in Herford. Mit Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen werden das Bahnhofsgebäude und sein Umfeld saniert und aufgewertet – im Rahmen der Landesinitiative „Schöner Ankommen in NRW“. Damit ist die Werrestadt eine von 20 Kommunen in Nordrhein-Westfalen, die in dieses Landesprogramm aufgenommen wurden.
Durch die Förderung der Landesinitiative sollen Kommunen Leerstände in Bahnhofsgebäuden verringern, die Attraktivität steigern und bei der Sanierung wichtige Aspekte des Denkmalschutzes wahren. In Herford fließen zudem weitere Mittel aus der Städtebauförderung des Landes Nordrhein-Westfalen in das Vorhaben.
Das auf rund zehn Jahre ausgelegte Projekt umfasst die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes, einen Durchstich des Fußgängertunnels zum Alten Güterbahnhof sowie die Neugestaltung von Vorplatz, ZOB, Bahnhofskreuzung und Grünflächen bis zum Museum. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 37 Millionen Euro, davon trägt die Hansestadt gut neun Millionen selbst. Die Umsetzung erfolgt im laufenden Betrieb und soll bis etwa 2035 abgeschlossen sein.





