Im Vordergrund eine Straßenkreuzung und ein Feld, mittig steht ein Baum. Darüber blauer Himmel mit Sonne und Wolken.

Die Wohnungsnachfrage in Krefeld wächst, deshalb müssen in allen Nachfragebereichen angemessene Wohnungsangebote zur Verfügung stehen. Neben Innenverdichtungsmaßnahmen und Revitalisierungen ermöglicht die Stadt daher auch an ausgewählten Stellen Neu-Erschließungen. Die Entwicklungsflächen Fischeln Süd-West mit rund 165 Wohneinheiten sowie Fischeln-Plankerheide mit circa 600 Wohneinheiten werden im Rahmen der Kooperativen Baulandentwicklung als hochattraktive Wohnlagen entwickelt. Mit den vorgesehenen 30 Prozent der Bruttogeschossfläche für geförderten Wohnraum werden wir die beiden Gebiete für verschiedene Einkommensbereiche verfügbar machen und zusammen mit anderen Maßnahmen einseitige Wohnräume vermeiden.

Die Kooperative Baulandentwicklung Krefeld

Mit der Kooperativen Baulandentwicklung stehen Krefeld zusätzliche Ressourcen zur Verfügung, die helfen werden, die Flächen rasch und gleichzeitig qualitativ hochwertig zu entwickeln. Mit der Entwicklung von Fischeln Süd-West im ersten Abschnitt als zeitgemäße Interpretation des Bauhaus-Gedankens wird außerdem auch dem qualitativen Anspruch an das Baugebiet in besonderer Weise Rechnung getragen; ganz im Sinne einer städtebaulichen Verbindung von Tradition und Zukunft.

Auf der Grundlage der Zielvereinbarung wird die Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN die Stadt Krefeld bei der Entwicklung der Entwicklungsgebiete treuhänderisch unterstützen. Die landeseigene Gesellschaft übernimmt in Abstimmung mit der Stadt nicht nur den Ankauf von benötigten Flächen, sämtliche Planungsleistungen und die Projektkoordinierung, sondern auch den Bau der Erschließung und die spätere Vermarktung der Grundstücke. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt der Stadt für den arbeitsintensiven Prozess der kommunalen Baulandentwicklung damit umfangreiche Unterstützungsleistungen zur Verfügung.

Die Entwicklungsgebiete sind durch mehrere ÖPNV-Haltepunkte bereits heute angebunden. Somit kann die Siedlungs- mit der Mobilitätsentwicklung gemeinsam sinnvoll in die Zukunft gedacht werden.

Wissenswertes

Das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung unterstützt Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden. Die Übersicht zeigt, dass vor allem Städte und kleinere Kommunen oder Gemeinden im Speckgürtel von Metropolen und Ballungsräumen als Wohnstandort immer beliebter werden. So stärkt die Initiative Bau.Land.Leben eine ganze Region.

Dr. Franz-Josef Lemmen
Projektmanagement

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