Das Programm „Schöner ankommen in NRW“

Nach drei erfolgreichen Empfangsgebäude-Programmen des Landes Nordrhein-Westfalen in rund 120 Kommunen erhalten mit dem Förderprogramm für Empfangsgebäude im Eigentum der DB Station&Service AG weitere Kommunen eine Perspektive für die gestalterische und funktionale Aufwertung, die städtebauliche Entwicklung der unmittelbaren Bahnhofsumfelder und die Reduzierung des Leerstands dieser besonderen Immobilien an Personenbahnhöfen. Das Land Nordrhein-Westfalen und die DB Station&Service AG haben einen gemeinsamen Letter of Intent (LOI) zum Förderprogramm geschlossen und in einem ersten Schritt 20 Empfangsgebäude für das Programm ausgewählt. Die BEG und NRW.URBAN bieten im Rahmen der Initiative den ausgewählten Kommunen mit ihrer langjährigen Expertise konzeptionelle und planerische Unterstützung sowie Vorbereitung von Grundlagen für eine Förderung von Maßnahmen aus Mitteln der Städtebau- und Verkehrsförderung. Das Land Nordrhein-Westfalen und die DB finanzieren in der ersten Phase die Planungen für das Empfangsgebäude zu je 50%, um dann Grundlagen für die weiteren Förder- und Finanzierungsgespräche zu haben.

NRW-Bahnchef Werner Lübberink zu Besuch am Neusser Bahnhof
v.l.n.r.: Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen Werner Lübberink, Bürgermeister Reiner Breuer, Bundestagsabgeordneter Daniel Rinkert am Neusser Hauptbahnhof

Bauliche und architektonische Aufwertung

Der Neusser Bahnhof soll umgestaltet werden. Das Programm „Schöner ankommen in NRW“ hilft der Kommune dabei, das Bahnhofsgebäude baulich und architektonisch aufzuwerten und transparenter zu gestalten. Zudem soll die stadtseitige Eingangssituation verschönert werden und sich in die Neugestaltung des Bahnhofumfeldes eingliedern. Ideen für die künftigen Nutzungen des Bahnhofsgebäudes reichen von der temporären Einrichtung eines Empfangsbüros für die Landesgartenschau 2026 bis hin zu einem gemeinsamen Servicepoint der DB und den Neusser Stadtwerken. Der Status des Bahnhofs als Mobilitätsdrehscheibe der Stadt soll gestärkt werden.

Ziele

  • Optische Aufwertung und Instandsetzung des Empfangsgebäudes
  • Optimierung der Nutzflächen
  • Ausgestaltung des Wartebereichs
  • Verbesserung des Wege- und Wegeleitkonzepts

Nächste Schritte

Auf Grundlage der Förderkonferenz zwischen der Stadt Neuss, dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Bezirksregierung, der DB Station&Service AG sowie der BEG zum Empfangsgebäude werden nun die Ausschreibungsvoraussetzungen geklärt und die entsprechenden Unterlagen für die Ausschreibung der Architekten- und Fachplanerleistungen bis zur Entwurfsplanung mit der Stadt und der Eigentümer abgestimmt und vorbereitet.

Wissenswertes

Der Dreiklang aus systematischer Suche nach Baulandpotenzialen, kurzen, fachübergreifenden Abstimmungswegen und integrierten Planungskonzepten zeichnet die Landesinitiative „Bauland an der Schiene“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Sie legt ein besonderes und konkretes Augenmerk auf die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Personennahverkehrs. Dies soll die angespannten Wohnungsmärkte ebenso wie den Verkehrsträger Straße entlasten. Integrierte Konzepte und kurze, fachübergreifende Abstimmungswege sollen den Umsetzungserfolg erhöhen.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ihre Kontaktpersonen

Carsten Kirchhoff, NRW.URBAN

Carsten Kirchhoff
Konzepte | Entwicklung

Fritz-Vomfelde-Straße 10
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Thomas Machulla, NRW.URBAN

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