Die Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke ist durch ihre gewachsene industrielle Struktur und ein starkes mittelständisches Umfeld geprägt. Einen wichtigen Bestandteil bildet das Gewerbegebiet Rahden-Ost, das in den 1970er Jahren entstanden ist und über viele Jahre hinweg ein bedeutender Wirtschaftsstandort der Stadt war. Heute steht das Gebiet jedoch vor tiefgreifenden Veränderungen: Hohe Leerstände und bauliche Defizite erfordern neue Entwicklungsansätze. Mit dem Vorhaben der Revitalisierung verfolgt die Stadt Rahden das Ziel, den Standort zu reaktivieren und langfristig zu stärken – unterstützt durch die Landesinitiative „Bau.Land.Partner“.


Von Leerstand und Sanierungsbedarf zur gezielten Flächenreaktivierung
Innerhalb des Gewerbegebiets bestehen derzeit zahlreiche ungenutzte oder mindergenutzte Flächen. Viele Gebäude befinden sich in einem schlechten baulichen Zustand und entsprechen nicht mehr den Anforderungen moderner Gewerbe- und Industriebetriebe. Gleichzeitig stellt die eingeschränkte überörtliche Verkehrsanbindung eine zusätzliche Herausforderung dar, da sie die Attraktivität des Standorts für Neuansiedlungen mindert.
Dennoch bietet das Gebiet erhebliche Entwicklungspotenziale: Die vorhandenen Flächen können durch gezielte Maßnahmen aktiviert und neuen Nutzungen zugeführt werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kooperation mit den Eigentümerinnen und Eigentümern, deren Mitwirkungsbereitschaft eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist.
Das Umfeld des Gewerbegebiets ist überwiegend durch Wohnnutzungen sowie landwirtschaftliche Flächen geprägt, was eine sorgfältige und verträgliche Weiterentwicklung erforderlich macht.

Unterstützung durch das Landesprogramm „Go4Bauland“
Zur Umsetzung des Projekts wird die Stadt Rahden durch das Instrument „Bau.Land.Partner“ (Teil der Initiative „Go4Bauland“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen) unterstützt.
Mit der Unterzeichnung der Konsensvereinbarung im Mai 2026 wurde der offizielle Projektstart eingeläutet und die Grundlage für eine strukturierte Entwicklung des Gewerbegebiets geschaffen.
Bestandsaufnahme als Basis für die weitere Entwicklung
Zu Beginn der Projektarbeit steht eine umfassende Analyse des Gewerbegebiets. Ziel ist es, die vorhandenen Strukturen systematisch zu erfassen, Leerstände zu identifizieren und konkrete Entwicklungs- sowie Nutzungspotenziale sichtbar zu machen.
Diese Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für alle weiteren Planungsschritte. Ein besonderer Fokus liegt darauf, verfügbare Flächen gezielt mit den Anforderungen interessierter Unternehmen abzugleichen und so neue Ansiedlungsmöglichkeiten zu schaffen. Gleichzeitig sollen Eigentümerinnen und Eigentümer aktiv in den Prozess eingebunden werden, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Nutzung und Entwicklung der Flächen zu erarbeiten.

Rahden als Wirtschaftsstandort stärken
Zu Beginn der Projektarbeit steht eine umfassende Analyse des Gewerbegebiets. Ziel ist es, die vorhandenen Strukturen systematisch zu erfassen, Leerstände zu identifizieren und konkrete Entwicklungs- sowie Nutzungspotenziale sichtbar zu machen.
Diese Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für alle weiteren Planungsschritte. Ein besonderer Fokus liegt darauf, verfügbare Flächen gezielt mit den Anforderungen interessierter Unternehmen abzugleichen und so neue Ansiedlungsmöglichkeiten zu schaffen. Gleichzeitig sollen Eigentümerinnen und Eigentümer aktiv in den Prozess eingebunden werden, um gemeinsam tragfähige Lösungen für die Nutzung und Entwicklung der Flächen zu erarbeiten.
Nächste Schritte
- Eigentümergespräche und Standortanalyse
- Präsentation Zwischenergebnisse
- Potentialanalyse und Ergebnisdokumentation
Wissenswertes
Mit Bau.Land.Partner unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, Brachflächen oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen, Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Bau.Land.Partner wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen. Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt.
Unser Auftrag
Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.


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