Schon lange fehlen in Solingen Hotelbetten, nun entsteht an der östlichen Seite des Bahnhofs ein modernes Mittelklasse-Hotel mit 158 Zimmern und einem Restaurant im Erdgeschoss. Bereits Mitte 2020 wurde seitens der Stadt die Baugenehmigung erteilt. Die Stadt Solingen gab damit den Startschuss, um auf der bisherigen Bahnbrache in Solingen-Ohligs einen attraktiven fünfgeschossigen Neubau mit direktem Zugang zu den Gleisen zu errichten, der in zwei Richtungen positiv wirken wird – er wird das Ohligser Zentrum aufwerten und die Ostseite des Bahnhofs attraktiver machen. 

Neben der gesamten Kaufvertragsabwicklung ließ die BEG die erforderlichen Gutachten und Bodenuntersuchungen erstellen, insbesondere um Schadstoffbelastungen zu ermitteln sowie Fragen des Rückbaus und der Entsorgung zu klären. Des Weiteren veranlasste sie die Verlagerung weiterer bahnbetrieblicher Anlagen. Nicht zuletzt musste das so genannte Freistellungsverfahren beim Eisenbahnbundesamt beantragt werden – der förmliche Akt, um das Grundstück in die Planungshoheit der Stadt Solingen zurückgeben zu können.

Erste Übernachtungen 2023

Das Holiday Inn Express“ Hotel richtet sich vor allem an Geschäftsreisende und Besucher von Messen in Köln und Düsseldorf, via Schiene sind beide Städte in rund 25 Minuten erreichbar. 20 Millionen Euro werden investiert, erste Übernachtungen sollen 2023 möglich sein.

Im Zuge des Hotelneubaus wird auch der Vorplatz auf der Ostseite des Hauptbahnhofes neu gestaltet, Städtebaufördermittel sind bereits bewilligt.

„Das Stadtquartier wird nachhaltig aufgewertet, Ohligs gewinnt damit noch einmal enorm an Strahlkraft.“

Tim KurzbachOberbürgermeister der Stadt Solingen

Wissenswertes

Mit Bau.Land.Partner unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, Brachflächen oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen,  Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Bau.Land.Partner wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen. Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt.

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