Auf den Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Ost in Witten entsteht dank der Vermarktung und Moderation der BEG ein modernes Gesundheitsquartier.  Eine Investorengemeinschaft  erweitert das an der Pferdebachstraße in Witten bestehende Ärzte- und Bürohaus in großem Stil um weitere Arztpraxen und Büroflächen. Nach dem ersten Teilflächenverkauf im Jahr 2014 an den Investor des bestehenden Gebäudes, hat die BEG im Dezember 2020 auch für die Entwicklung der angrenzenden Flächen die entscheidenden Impulse gegeben. Nach der Vermarktung der dortigen ungenutzten Bahnflächen entsteht Raum für weitere Arztpraxen und Büroflächen. Beteiligt an der Investorengemeinschaft BWO, die das Projekt realisieren wird, sind auch die Architekten Frielinghaus Schüren, aus deren Feder bereits das Gesamtkonzept für die Entwicklung des Güterbahnhofsareals stammt. 

Fahrradfreundliche Planungen direkt am Radweg Rheinischer Esel

Der Neubau dockt mit stattlichen 75 Metern Gesamtlänge direkt an das 2016 eröffnete medizinische Versorgungszentrum am Rheinischen Esel an, die Pferdebachstraße sowie auch die Westfalenstraße werden für die optimale Erreichbarkeit des neuen Gesundheitsquartiers entsprechend ausgebaut. Der Gebäudekomplex bietet auf insgesamt 3.800 m² Nutzfläche Platz für acht Praxen sowie acht Büros und wird sich nach Fertigstellung von der Pferdebachstraße bis in die Westfalenstraße erstrecken, wo bislang noch die alte Güterverladehalle steht. Sie wird für das neue Gebäude abgerissen. 

Neben den Parkplätzen sind such 50 Fahrrad-Stellplätze geplant – idealerweise liegt das neue Gesundheitsquartier direkt am Radweg Rheinischer Esel. Die geplante Radbrücke, die den Rheinischen Esel über die „neue“ Pferdebachstraße führen wird, soll ein Hingucker werden. Die insgesamt 68 Meter lange Schrägseilbrücke wird die Pferdebachstraße elegant überspannen und Radfahrer sowie Fußgänger über eine lange Rampe sicher und komfortabel auf die Brücke führen. 

Wissenswertes

Mit Bau.Land.Partner unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, Brachflächen oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen,  Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Bau.Land.Partner wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen. Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt.

Ihr Ansprechpartner

Klaus-Dieter Büttner
BEG

Tel.: 0201 74766.19

E-Mail schreiben