Das ehemalige Spaßbad „Bergische Sonne“ in Wuppertal macht nach acht Jahren Leerstand Platz für einen neuen Technologiestandort: den Smart Tec Campus. Nach dem Abriss wird die über 19.000 Quadratmeter große Fläche, die sich im Besitz der Stadt Wuppertal befindet, neu entwickelt. Ziel ist die Realisierung eines Standorts für technologieorientierte Firmen. Um die Revitalisierung der Fläche stemmen zu können, ist die Stadt Wuppertal im Herbst 2019 Beteiligungsgesellschaft an der NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH geworden. Als Gesellschafterin darf die Kommune nun unmittelbar auf das gesamte operative Know-how von NRW.URBAN zurückgreifen.

Projektziele

Der neue Standort liegt in unmittelbarer Nähe von Technologieunternehmen wie APTIV, Vorwerk Autotec, Brose oder WKW. Auch die Universität und das Wuppertaler Technologiezentrum sind benachbart. Für den Smart Tec Campus Wuppertal interessieren sich bereits weitere Unternehmen und Start-ups aus innovativen Technologie-Branchen. Das Konzept sieht ein Themencluster zum Beispiel aus IT, Künstlicher Intelligenz oder Forschung und Entwicklung vor. Geplant sind bis zu sieben Grundstücke mit einer Größe von 2.500 bis 9.000 Quadratmetern.

Leistungen von NRW.URBAN

Seit Dezember 2019 arbeitet NRW.URBAN unter Hochdruck daran, das Gelände spätestens Ende 2021 baureif übergeben zu können. Seit September 2020 laufen die Rückbaumaßnahmen, die Ausschreibungen für die Neuerschließung werden aktuell gemanagt. Die Dimension des Projekts verdeutlichen einige Zahlen: 350 Tonnen Holz aus der Dachkonstruktion und 7.300 Kubikmeter geschredderter Beton fallen nach dem Rückbau an. Material, das aufbereitet und für die Neumodellierung des Areals wiederverwendet wird.

Wissenswertes

Das Angebot der Kooperativen Baulandentwicklung unterstützt Kommunen bei der Mobilisierung und Entwicklung von Wohnbaugrundstücken, auf denen später vielfältige und qualitativ ansprechende Quartiere mit einem Anteil von mindestens 30 Prozent gefördertem Wohnungsbau entstehen werden. Die Übersicht zeigt, dass vor allem Städte und kleinere Kommunen oder Gemeinden im Speckgürtel von Metropolen und Ballungsräumen als Wohnstandort immer beliebter werden. So stärkt die Initiative Bau.Land.Leben eine ganze Region.

Ihr Ansprechpartner

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Planung | Steuerung | Bau

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Portrait: Helge Mankowski