Die Arbeit bemüht sich auf allen Ebenen, die für den „Ort der Zukunft“ zentralen Aspekte zu behandeln. Der Schwerpunkt liegt auf der Nutzung des Bestands – sowohl der Gebäude als auch der Grünstrukturen – sowie auf dem Einsatz kreislauffähiger Konstruktionen und minimalinvasiver Mittel („weniger ist genug“). Aus diesen Prämissen entwickeln die Verfassenden eine eigene, den Bestand bewusst kontrastierende Ästhetik.
Entsprechend dieser Haltung werden die bestehenden Wegebeziehungen und die vorhandene Treppe in der Stützwand vor der Kirche beibehalten. Dies hat zur Folge, dass die Haupterschließung wie auch der barrierefreie Zugang von der östlichen Seite erfolgen. In Bezug auf die Adressbildung wird dies kritisch gesehen. Nach Süden und Südosten werden Anbindungen analog zum dynamischen Masterplan vorgeschlagen. Durch die Öffnung des Erdgeschosses südlich des alten Pfarrheims wird die Durchlässigkeit in Ost-West-Richtung verbessert.



