Das Projekt

Freiheit Emscher ist ein Kooperationsprojekt der Städte Essen und Bottrop sowie der RAG Montan Immobilien GmbH. NRW.URBAN betreut für die drei Auftraggeberinnen das Projektmanagement. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz und vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ende 2018 schloss die letzte aktive Ruhrgebietszeche „Prosper Haniel“ in Bottrop. Damit entstand an der Stadtgrenze zu Essen eine 16 Hektar große Bergbau-Brache, die im Rahmen des Projekt Freiheit Emscher einer neuen Nutzung zugeführt werden muss.

Weitere ehemalige Bergbau-Standorte:

  • die Welheimer Mark (33 Hektar)
  • das ehemalige Kohlelager Sturmshof (20 Hektar)
  • das ehemalige Kohlelager mit Hafen Coelln-Neuessen (40 Hektar)
  • ehemalige Zeche Emil-Emscher (40 Hektar)

Die insgesamt fünf Entwicklungsflächen mit einer Gesamtgröße von rund 150 Hektar befinden sich in einem Planungsraum von insgesamt 17 Quadratkilometern.

Standortvorteile

„Freiheit Emscher“ soll die neue Stadtlandschaft mitten im Ruhrgebiet heißen. Besonderes Potenzial sehen die Experten in der  Entwicklung der beiden ehemaligen Kohlelager nördlich und südlich des Rhein- Herne-Kanals. Die Wasserlage könnte unterschiedlichste Investoren locken: von wissens- und technologiebasierten Unternehmen bis zu Wohnungsbau, Gastronomie oder touristischen Angeboten ist hier vieles denkbar. Für die Leitbilder Städtebau und Freiraum schlagen die Planungsbüros vor, eine modulare Entwicklung des Gebiets zu verfolgen.

Machbarkeitsstudie IKEP Mitte

Bis 2026 werden alle  Flächen aus der Bergaufsicht entlassen sein, das eröffnet die historische Chance, das Gebiet durch neue Verkehrswege zu erschließen und völlig neue Entwicklungsszenarien zu entwerfen.  Grundlage für diese Planungen soll der Interkommunale Entwicklungsplan im Rahmen der Machbarkeitsstudie IKEP_Mitte sein, an dem die drei Projektpartner mit Unterstützung von NRW.URBAN seit Anfang 2017 arbeiten. Ende 2018 wurde die Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Danach ging der strategische Masterplan für die „Freiheit Emscher“ in die Umsetzungsphase.

Regio.NRW

Mit Zuwendungsbescheid vom 19.05.2020 und Änderungsbescheid vom 20.05.2021 wurden den Kooperationspartnern Fördermittel aus dem Förderprogramm „Regio.NRW Wirtschaftsflächen“ bewilligt. Im Rahmen dieser Förderung sollen die zentralen infrastrukturellen Konzeptinhalte der Machbarkeitsstudie planerisch weiter vertieft werden. Zu den prioritären Infrastrukturmaßnahmen der Machbarkeitsstudie zählen der „Gewerbeboulevard“, die „Umwelttrasse“, der Aufbau eines leistungsfähigen Entwässerungssystems sowie die stärkere Vernetzung der Freiraumstrukturen. Nur mit diesem neuen infrastrukturellen Rückgrat ist eine funktionelle und leistungsstarke Erschließung des Projektgebietes und insbesondere der Potenzialflächen möglich. Das Förderprojekt „Regio.NRW Wirtschaftsflächen“ unterteilt sich in zwei Bausteine: den Masterplan Infrastruktur (graue, blaue und grüne Infrastrukturen) und die Umwelttrasse. Beide Projektbau-steine werden durch ein bereits beauftragtes Projektmanagement durch NRW.URBAN begleitet. Der Durchführungszeitraum endet am 31.12.2022.

Projektbüro

Zusätzlich dazu ist NRW.URBAN mit dem Projektbüro beauftragt und begleitet in diesem Rahmen die Kooperationspartner in allen weiteren Schritten der Vorbereitung sowie Umsetzung, insbesondere im Bereich der weiteren Fördermittelakquise.

Weitere Informationen

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Website des Projektes:

Zur Freiheit Emscher Website

Ihr Ansprechpartner

Franz Große-Kreul
Projektmanagement

Revierstraße 3, 44379 Dortmund
Tel.: 0231 4341.289

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