Der Bahnhof in Haltern am See soll einladender werden. Aus diesem Grund steht nach der bereits erfolgten Modernisierung des Daches und der Fassade des teils historischen Empfangsgebäudes nun konkret die bauliche Aufwertung des Gebäudeinneren im Fokus. Die vorrangige Aufgabe der Initiative „Schöner ankommen in NRW“ am Standort Haltern am See besteht darin, die baulichen Qualitäten des Gebäudes zu heben. Dies soll durch die denkmalorientierte Sanierung der Empfangshalle und Grundrissanpassung für bessere Transparenz und Aufenthaltsqualität erreicht werden. Zudem sollen neue Nutzungen im Gebäude etabliert und den derzeitigen Leerständen entgegengewirkt werden. Denkbar ist dazu im Erdgeschoss eine vorrangig reiseaffine Nutzung. Ober- und Dachgeschoss bieten darüber hinaus auch Potenziale für vielfältige weitere Nutzungen, die von der Nähe zur Innenstadt und der guten verkehrlichen Anbindung profitieren. Abgesehen von den Flächen, die durch die DB Station&Service wirtschaftlich vermietet oder für Eigennutzungen benötigt werden, eröffnet die Städtebauförderung hier insbesondere Finanzierungsperspektiven für Nutzungen des Gemeinbedarfs.
Auch das Bahnhofsumfeld mit Verkehrsschnittstelle sowie Bahn – und Gewerbebrachen ist ein weiteres Handlungsfeld im Rahmen von „Schöner Ankommen in NRW“. Die Stadt Haltern hatte vor einigen Jahren mithilfe der BahnflächenEntwicklungsGesellschaft (BEG) bereits viele der brachliegenden Flächen erworben.
In einem ersten Schritt hatten Stadt und die Stadtwerke Haltern (SEG) selbst ein Wettbewerbsverfahren für eine Teilfläche durchgeführt, auf der ein dreigeschossiges Medical Center durch eine städtische Tochter errichtet werden soll. Im Rahmen von „Schöner Ankommen in NRW“ unterstützen die BEG und NRW.URBAN die Stadt Haltern bei der Entwicklung der Verkehrsschnittstelle und der weiteren Brachen.







