In Minden begleitet NRW.URBAN die Entwicklung eines ehemaligen Gerichtsgebäudes sowie eines denkmalgeschützten Gefängnisbaus, die sich im Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen befinden. Ziel ist es, für die seit Jahren leerstehenden Gebäude tragfähige Nutzungsperspektiven zu entwickeln und den Weg für eine nachhaltige Reaktivierung des Standorts zu bereiten. 

Die Liegenschaft stellt besondere Anforderungen an die Projektentwicklung: Neben dem Denkmalschutz erschweren die fehlende eigenständige Erschließung des Gefängnisgebäudes und eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten die Vermarktung. Im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen analysiert NRW.URBAN die Potenziale des Standorts, entwickelt Nutzungsszenarien und koordiniert die weiteren Entwicklungsschritte. 

Zwischennutzung reduziert Leerstandsfolgen 

Um den Leerstand nicht bis zu einer endgültigen Vermarktung fortbestehen zu lassen, hat NRW.URBAN gemeinsam mit den beteiligten Akteuren ein Interimskonzept auf den Weg gebracht. Für das ehemalige Gerichtsgebäude werden gewerbliche Nutzungen sowie temporäre Wohnangebote vorbereitet. Die Zwischennutzung reduziert Leerstandsfolgen, verbessert die Wahrnehmung des Standorts und liefert wichtige Erkenntnisse für die langfristige Entwicklung der gesamten Liegenschaft. 

Mit der Aktivierung des Vordergebäudes soll zugleich die Grundlage für neue Perspektiven des historischen Gefängnisbaus geschaffen werden. NRW.URBAN leistet damit einen Beitrag zur Revitalisierung einer prominenten innerstädtischen Landesliegenschaft und unterstützt die Stadt Minden bei der Stärkung ihres Quartiers.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG  tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ihre Kontaktpersonen

Peter Driesch, NRW.URBAN

Peter Driesch
Projektmanagement

Hansaallee 299,
40549 Düsseldorf
Tel.: 0211 54238.316

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