
Vor-Ort-Termin markiert nächsten Schritt
Am 24. Juli 2025 fand am Dinslakener Bahnhof ein wichtiger Termin statt: Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Dinslaken, der Deutschen Bahn, der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW (BEG NRW) und des Architekturbüros Praglowski Architekten aus Aachen trafen sich vor Ort. Ziel war es, den aktuellen Zustand des Empfangsgebäudes zu erfassen und die weiteren Schritte für die Sanierung abzustimmen.
Von der Konzeptentwicklung zur Entwurfsplanung
Bereits zuvor hatten Stadt, BEG NRW und DB InfraGO in einem gemeinsamen Workshop ein denkmalgerechtes Sanierungs- und Nutzungskonzept erarbeitet. Dieses wurde mit dem MHKBD, der Bezirksregierung Düsseldorf und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) abgestimmt und als Grundlage für die weitere Planung bestätigt. Auf Basis eines eingereichten Förderantrags wurde inzwischen eine Förderung in Aussicht gestellt. Die jetzt begonnene erste Planungsphase umfasst die Entwurfsplanung durch Architektenteams und Fachplanende sowie eine umfassende Bestandsaufnahme.
Architektur zwischen Tradition und Moderne
Das beauftragte Architekturbüro beschreibt den Ansatz so: Die Sanierung soll die historische Bausubstanz erhalten – vom monumentalen Rundbogenbau um 1915 bis zu Elementen der Nachkriegsmoderne – und mit moderner Architektur verbinden. So entsteht ein funktionaler, zeitgemäßer und städtebaulich überzeugender Bahnhof.
Ausblick: Entwurf bis Sommer 2026
Bis zum Frühsommer 2026 soll die Entwurfsplanung vorliegen. Sie bildet dann die Grundlage für weitere Finanzierungs- und Förderabstimmungen zwischen Stadt, Bahn, Städtebau- und Verkehrsförderung. Ziel ist ein leistungsfähiger Bahnhof, der den Anforderungen des Verkehrs gerecht wird und als attraktives Tor zur Stadt Dinslaken überzeugt.
Wissenswertes
„Schöner Ankommen in NRW“ ist ein Programm im Rahmen der Initiative Bau.Land.Bahn. Es handelt sich dabei um ein Unterstützungsangebot für Kommunen des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und begleitet Sonderprogramme des Landes. Zudem verschafft das Unterstützungsangebot Städten und Gemeinden Klarheit darüber, welche Entwicklungspotenziale auf den Bahnliegenschaften aktuell bestehen, welche rechtlichen und technischen Erfordernisse zu klären sind, ob Fördermittel-Kombinationen Stadtentwicklung-Verkehr möglich sind und ob gutachterliche Untersuchungen eingeleitet werden können.
Unser Auftrag
Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Carsten Kirchhoff
Konzepte | Entwicklung
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