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Zehn Jahre Stadtentwicklung: Der Buersche Waldbogen ist nahezu vollendet

By 16. Juli 2026No Comments3 Minuten Lesezeit
Drohnenaufnahme vom Wohngebiet Buerscher Waldbogen

Der Buersche Waldbogen in Gelsenkirchen-Resse steht beispielhaft für die erfolgreiche Transformation eines ehemaligen Klinikstandortes in ein modernes, nachhaltiges Wohnquartier. Gemeinsam mit der Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG) hat NRW.URBAN die Entwicklung des rund 22 Hektar großen Areals über viele Jahre begleitet. Zu den Aufgaben gehörten unter anderem die Vermarktung der Grundstücke, die Betreuung des Gestaltungsbeirates, die Beratung von Bauinteressierten sowie die Begleitung der Erschließung. Zehn Jahre nach Beginn der Vermarktung ist eines der bedeutendsten Wohnbauprojekte der Stadt nun nahezu abgeschlossen.

Wenn heute die weißen Häuser zwischen Grünflächen und Spielplätzen stehen, ist kaum noch vorstellbar, dass sich auf dem Gelände einst die Kinderklinik Gelsenkirchen befand. Nach deren Umzug im Jahr 2007 wurden die Gebäude zurückgebaut und die Grundlage für eine neue Nutzung geschaffen. Der Rat der Stadt Gelsenkirchen beschloss 2012 den Bebauungsplan, vier Jahre später begann die Vermarktung der Grundstücke.

Vom Klinikstandort zum neuen Stadtquartier

Das rund 22 Hektar große Areal wurde schrittweise zu einem modernen Wohngebiet entwickelt. Die Stadterneuerungsgesellschaft Gelsenkirchen (SEG) übernahm die Erschließung des Gebietes und setzte bei Vermarktung, Bauherrenberatung und Qualitätssteuerung auf die Unterstützung von NRW.URBAN.

Besonderes Augenmerk lag auf einer hochwertigen Gestaltung des Quartiers. Über Jahre hinweg wurden Fragen zu Dachformen, Fassadenfarben und Grundstücksgestaltung intensiv diskutiert und weiterentwickelt. Ziel war es, ein attraktives und zugleich stimmiges Wohnumfeld zu schaffen.

Nachhaltigkeit von Anfang an mitgedacht

Neben der städtebaulichen Qualität spielte auch der Klimaschutz eine zentrale Rolle. Für alle Wohngebäude galten hohe energetische Anforderungen. Jedes Haus musste mindestens die erste KfW-Förderstufe erfüllen, zudem wurden Photovoltaikanlagen auf allen Dächern verpflichtend vorgeschrieben. Dadurch entstand eine nahezu Nullemissions-Siedlung im Bereich des Wärmeverbrauchs.

Ergänzt wird das Quartier durch großzügige Grünflächen und einen Waldspielplatz, die die naturnahe Lage des Wohngebiets unterstreichen und die Aufenthaltsqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner erhöhen.

Drohnenaufnahme vom Wohngebiet Buerscher Waldbogen
Bilder: NRW.URBAN

Wohnraum für rund 800 Menschen

Zehn Jahre nach Beginn der Vermarktung ist der Buersche Waldbogen nahezu fertiggestellt. Am Ende werden hier 170 freistehende Einfamilienhäuser, 28 Doppelhaushälften und sieben Mehrfamilienhäuser entstanden sein. Insgesamt bietet das Quartier Wohnraum für rund 800 Menschen.

Bemerkenswert ist dabei, dass etwa 35 Prozent der neuen Bewohnerinnen und Bewohner zuvor nicht in Gelsenkirchen gelebt haben. Das zeigt, dass der Buersche Waldbogen nicht nur für bestehende Anwohnende attraktiv ist, sondern auch neue Haushalte in die Stadt zieht.

Zehn Jahre nach dem Vermarktungsstart zeigt sich damit: Der Buersche Waldbogen ist eine echte Erfolgsgeschichte der Gelsenkirchener Stadtentwicklung.

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Dirk Ebeling, NRW.URBAN

Dirk Ebeling
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