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Go4Bauland macht Neues möglich!

By 5. Oktober 2026Oktober 9th, 2026No Comments4 Minuten Lesezeit
Mettengelände in Finnentrop - Blick über Gleise auf die stillgelegte Fabrik
Bild: Christian Nielinger

Baulandentwicklung braucht geeignete und verfügbare Flächen. Verbunden mit dem Anspruch des Flächensparens liegt es auf der Hand, gerade auf vorgenutzten vorhandenen Bauflächen mit allen Mitteln neue wohnbauliche und gewerbliche Nutzungen zu ermöglichen. Denn auf brachgefallenen oder untergenutzten Standorten hemmen oftmals divergierende Eigentümerinteressen, ungeklärte Bodenverhältnisse, wirtschaftliche Fragen, fehlende personelle Ressourcen oder komplexe Rahmenbedingungen die Entwicklung und rücken kommunale Entwicklungsziele in die Ferne.

Genau hier setzt die Initiative Go4Bauland des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen an: Mit der modularen Unterstützung durch Bau.Land.Potential, Bau.Land.Partner und Bau.Land.Partner+ entwickelt NRW.URBAN gemeinsam mit den Städten und Gemeinden für jeden Standort den passenden Lösungsweg – individuell, zielorientiert und ressourcenschonend, für die richtige Nutzung an der richtigen Stelle. Wir übernehmen die Schritte, die es zur Aufklärung der konkreten Entwicklungshemmnisse braucht, und erarbeiten Lösungswege zu deren Überwindung.

Bau.Land.Potential Wissen, wo das Potential steckt – bevor Sie entscheiden

Bau.Land.Potential liefert methodisch fundierte Antworten, an welchem von bis zu zehn Standorten Sie Ihre Entwicklungsziele am besten erreichen können. Das Modul unterstützt Kommunen dabei, mehrere Standorte strukturiert zu vergleichen und zu priorisieren – entweder für die Zielnutzung Gewerbe oder Wohnen.

Bau.Land.Partner Der direkte Weg zur Handlungsklarheit

Bau.Land.Partner klärt die zentralen Voraussetzungen für eine Entwicklung von brachgefallenen oder deutlich ungenutzten Standorten und begleitet diese gegebenenfalls bis zur Umsetzungsreife.

Bau.Land.Partner+ Komplexität reduzieren, bevor Sie investieren

Ist die Flächenaktivierung von so hoher Relevanz, dass ein kommunaler Erwerb geprüft wird oder bereits vollzogen wurde, um so zum Beispiel Fördervoraussetzungen zu schaffen, kommt Bau.Land.Partner+ ins Spiel. Wenn Vornutzung, Gebäudebestand, fehlende Wirtschaftlichkeit oder andere Einschränkungen einen erhöhten Aufklärungs- und Planungsbedarf mit sich bringen, sorgt das Modul für die nötige Transparenz.

Ein Ziel. Ein Zugang.

Der Instrumentenkasten des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung und Unterstützung der Bauland- und Innenentwicklung ist bundesweit einmalig, auch der niederschwellige Zugang zur Aktivierungshilfe hat Vorbildcharakter. Alle Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens können sich mit einem oder mehreren Standorten um Unterstützungsleistungen bewerben. Ein kostenfreies Beratungsgespräch klärt, welcher Fahrplan für welchen Standort und welche Flächen passt. Die Bewerbung erfolgt über ein kompaktes Onlineformular. Die weitere Bearbeitung Ihres Anliegens erfolgt in enger Abstimmung mit Ihrem Verwaltungsteam.

Auf Aktivieren folgt Entwickeln

Bereits während einer Standortaktivierung oder im Anschluss an eine Maßnahme können Sie weitere Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten zur weiteren Planung und nahtlosen Umsetzung in Anspruch nehmen.

Über die Go4Bauland-Rahmenvertragsinitiative steht Kommunen ein Expertenpool zur Verfügung, den Sie mit Rechtsplänen und Rahmenplanungen, weiteren Gutachten und Untersuchungen oder Beteiligungsverfahren direkt beauftragen können.

Städte und Gemeinden können zudem mit einer Einlage in Höhe von 1.000 Euro Gesellschafterin der NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH werden und sie so als ihre eigene Entwicklungsgesellschaft auf Zeit nutzen – zum Beispiel zur Durchführung von Wettbewerbsverfahren, zur Übernahme des Projektmanagements oder für Ingenieursdienstleistungen im Rückbau oder Hochbau.

Wissenswertes

Mit Go4Bauland unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, unter-  oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen,  Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Go4Bauland wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen und durchgeführt durch die Projektleiterinnen und -leitern von NRW.URBAN.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG  tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ihre Kontaktperson

Barbara Eickelkamp, NRW.URBAN

Barbara Eickelkamp
Konzepte | Entwicklung

Revierstraße 3,
44379 Dortmund
Tel.: 0231 4341.233

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