Das rund 1,2 Hektar große ehemalige Fuhrparkgelände an der Herner Straße 98 liegt westlich des Stadtteilzentrums von Castrop-Rauxel in innenstadtnaher Lage mit Bahnhofsnähe. Der Standort wurde über viele Jahre als Betriebshof der Stadt genutzt und ist infolgedessen durch verschiedene Altlastenkontaminierungen geprägt. Eigentümerin der Fläche ist eine Privatperson; die Stadt Castrop-Rauxel ist Erbbaurechtsnehmerin und strebt perspektivisch eine neue Nutzung der Fläche an.

Vor diesem Hintergrund übernahm Bau.Land.Partner im Rahmen des Landesprogramms Go4Bauland eine unterstützende Rolle bei der Klärung der Rahmenbedingungen und der Entwicklung einer tragfähigen Zukunftsperspektive für den Standort. In einem ersten Schritt wurden gemeinsam mit der Stadt die vorhandenen rechtlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Ausgangslagen analysiert und als Basis für den weiteren Prozess aufbereitet.

Fuhrparkgelände Castrop-Rauxel - Industriebrache
Fuhrparkgelände Castrop-Rauxel - Industriebrache
Fuhrparkgelände Castrop-Rauxel - Industriebrache
Fuhrparkgelände Castrop-Rauxel - Industriebrache

Perspektive: Qualitätsvoller Wohnraum in zentraler Lage

Ein wesentlicher Baustein zur Aktivierung der Fläche ist der vollständige Rückbau der Bestandsgebäude. Hierzu haben die Eigentümerin und die Stadt Castrop-Rauxel Abstimmungen getroffen, die den Abriss der alten Bebauuung ermöglichen.

Parallel zu den Rückbauarbeiten arbeitet die Stadt an der inhaltlichen Neuausrichtung des Areals. Ziel ist es, auf der innenstadtnahen Fläche neuen, qualitätsvollen Wohnraum zu schaffen und zugleich einen langen untergenutzten Standort städtebaulich aufzuwerten. Dazu wird ein tragfähiges städtebauliches Konzept erarbeitet, das als Grundlage für die weiteren politischen und planerischen Entscheidungen dient.

Bau.Land.Partner unterstützt diesen Prozess durch die strukturierte Aufbereitung der Standortpotenziale, die Einordnung der besonderen Rahmenbedingungen – insbesondere im Hinblick auf Altlasten, Lagegunst und Erschließung – sowie durch die Moderation zwischen den beteiligten Akteurinnen und Akteuren. Ziel ist ein sorgfältig abgestimmtes Verfahren, das wirtschaftliche, ökologische und stadtgestalterische Aspekte verantwortungsvoll miteinander verbindet und langfristig eine nachhaltige Entwicklung des ehemaligen Fuhrparkgeländes ermöglicht.

Wissenswertes

Mit Bau.Land.Partner unterstützt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen Kommunen dabei, unter- oder ungenutzte Flächen wieder zu „Bauflächen“ zu machen, Nachfolgenutzungen zu prüfen und Standorte zu aktivieren. Dabei spielt die Einbindung und Mitwirkung der Eigentümerinnen und Eigentümer eine zentrale Rolle. Das dialogorientierte Verfahren von Bau.Land.Partner wird maßgeblich aus Landesmitteln getragen und durchgeführt durch die Projektleiterinnen und -leitern von NRW.URBAN.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG  tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ihre Kontaktperson

Jennifer Matthäus, NRW.URBAN

Jennifer Matthäus
Konzepte | Entwicklung

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