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Rückbau als Auftakt: Ein wichtiger Meilenstein für das Fuhrparkgelände in Castrop-Rauxel

By 20. April 2026Mai 5th, 2026No Comments3 Minuten Lesezeit

Mit dem Rückbau der Bestandsgebäude auf dem ehemaligen Fuhrparkgelände an der Herner Straße ist ein entscheidender Schritt für die zukünftige Entwicklung des Areals erreicht. Was über Jahrzehnte hinweg als Betriebshof des städtischen Bauhofs diente, macht nun sichtbar Platz für Neues – und markiert damit den Auftakt für die städtebauliche Neuordnung eines zentral gelegenen Standorts.

Vom städtischen Betriebshof zur Entwicklungsfläche

Das rund 1,2 Hektar große Gelände liegt westlich des Castrop-Rauxeler Stadtteilzentrums und verfügt über eine gute Anbindung sowie Bahnhofsnähe. Nach dem Umzug des Bauhofs an den neuen EUV-Standort am Westring standen die Gebäude über längere Zeit weitgehend leer. In den vergangenen Jahren verstärkte sich der Sanierungsbedarf, nicht zuletzt aufgrund von Vandalismus und mehreren Brandeinsätzen. Der Rückbau war daher ein notwendiger und konsequenter Schritt, um den Standort wieder entwicklungsfähig zu machen.

Aufwendiger Rückbau unter besonderen Rahmenbedingungen

Dabei stellte sich früh heraus: Der Abriss ist anspruchsvoller als ein klassischer Rückbau. In Teilen der bestehenden Gebäude wurden Schadstoffe festgestellt – unter anderem in Trennfugen und konstruktiven Bauteilen. Diese mussten zunächst separat und fachgerecht entfernt werden, bevor die größeren Bauteile abgetragen werden konnten. Trotz dieses zusätzlichen Aufwands schreiten die Arbeiten kontinuierlich voran; mehrere Gebäude sind bereits vollständig zurückgebaut.

Bilder: Stadt Castrop-Rauxel

Perspektive Wohnen: Startschuss für die weitere Planung

Parallel zum Rückbau laufen die Planungen für die zukünftige Nutzung des Areals. Ziel ist es, auf der innenstadtnahen Fläche qualitätsvollen Wohnraum zu schaffen und einen lange untergenutzten Standort städtebaulich aufzuwerten. Unterstützt wird die Stadt dabei im Rahmen der Landesinitiative Bau.Land.Partner. 

Wissenswertes

Das Unterstützungsangebot Bau.Land.Partner+ knüpft da an, wo Bau.Land.Partner aufhört: Auf Basis grundsätzlicher Erkenntnisse zu den Standortperspektiven wird die Kommune bei einem risikoarmen Flächenerwerb unterstützt. So können Städte und Gemeinden Entwicklung aus eigener Hand vorantreiben, wo dies durch die bisherige Eigentümerin oder den Eigentümer nicht möglich ist. Das Unterstützungsangebot betrachtet Flächen, die einen erhöhten Aufklärungsbedarf haben und ohne fundierte Planungen und eine Förderperspektive nicht reaktiviert werden können. Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft der Eigentümerin oder des Eigentümers, die Fläche an die Kommune oder an eine kommunale Tochter zu veräußern.

Unser Auftrag

Hier ist die NRW.URBAN GmbH & Co. KG  tätig für das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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