Die profanierte, denkmalgeschützte Kirche St. Albanus und Leonhardus aus dem Jahr 1898 ist eines der letzten erhaltenen Gebäude im verlassenen Ortsteil Manheim-Alt. Gemeinsam mit dem angrenzenden Gelände am einzigen Seezugang der Kolpingstadt Kerpen soll sie instandgesetzt und als öffentlich zugänglicher Kultur- und Veranstaltungsort entwickelt werden.
Die ehemalige Kirche stellt eine bauliche Konstante im sich wandelnden Manheim-Alt dar. Auch über das Jahr 2030 hinaus wird sie ein prägendes Element im Kontext der Manheimer Bucht sein. Geplant ist, das markante Bauwerk als Landmarke zu erhalten, neu zu beleben und dauerhaft für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Eine erste Vision wurde durch Ausschreibungen mit Hilfe von Planerinnen und Planern und unter Beteiligung der Öffentlichkeit bereits weiterentwickelt. Unterstützung erfährt das Projekt dabei durch die Starke Projekt GmbH im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Einsatz von STARK-Fördermitteln des Bundes mit dem Ziel Fördermittel im Rahmen des Strukturwandels zu beantragen.
Ziele
- Instandsetzung und nachhaltige Umnutzung der Kirche
- Entwicklung eines offenen, partizipativ gestalteten Kulturparks
- Schaffung eines identitätsstiftenden Ortes der Erinnerung und Begegnung
- Positionierung als Pionierprojekt im Strukturwandel des Rheinischen Reviers
- Erhalt und Präsentation eines Großbaggers als Industriedenkmal
Besonderheiten
- Einziger Seezugang der Kolpingstadt Kerpen an der entstehenden Manheimer Bucht
- Historisches Gebäude mit neogotischer Backsteinarchitektur, seit 1990 denkmalgeschützt
- Profaniert im Jahr 2019, zuvor letzte Renovierung 1992
- Ankerpunkt im Konzept „NEULAND HAMBACH“ und entlang des geplanten Radrundwegs „Hambach Loop“
- Modellprojekt für die Nachnutzung weiterer Kirchen im Rheinischen Revier
- Beteiligung der Öffentlichkeit durch partizipative Entwicklung des Nutzungskonzepts
- Geplante Integration eines Braunkohle-Großgeräts als Landmarke und Mahnmal
Wissenswertes
Die Starke Projekte GmbH spielt eine Schlüsselrolle in der Unterstützung der Städte und Gemeinden im Rheinischen Revier, insbesondere durch Beratung, Qualifizierung von Projekten, Beschaffung von Studien und Gutachten sowie Fördermittelmanagement. Dieses Engagement ist Teil des umfangreichen Programms zur Stadtentwicklung der Zukunft im Rheinischen Revier (STEP RR), das vom Land Nordrhein-Westfalen initiiert wurde, um den durch den Kohleausstieg bedingten Strukturwandel positiv zu gestalten. Die Initiative soll einfache Verfahren und schlanke Prozesse ermöglichen und den Kommunen ermöglichen, jederzeit Förderanträge für Einzelmaßnahmen zu stellen, wodurch ein flexibler Rahmen für die Stadtentwicklung geschaffen wird.


Ihre Kontaktpersonen

Jessica Hupe
Konzepte | Entwicklung
Revierstraße 3,
44379 Dortmund
Tel.: 0231 4341.248
