
Wie soll die Landschaft rund um den künftigen Hambachsee aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines gut besuchten Beteiligungsworkshops im Bürgerhaus Neu-Etzweiler. Mehr als 70 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung der Stadt Elsdorf, von NEULAND HAMBACH, dem Planungsbüro bauchplan und der Starke Projekte GmbH – und brachten ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven aktiv ein.
Ein Abend voller Austausch und kreativer Impulse
In kleinen Arbeitsgruppen entstand eine beeindruckende Vielfalt an Vorschlägen: Wanderwege durch die Rekultivierung, Spielplätze für Kinder, ruhige Sitzgelegenheiten mit Blick auf den See, attraktive Wege zum Wasser oder besondere Aussichtspunkte. Ebenso wurde intensiv darüber gesprochen, welche Atmosphäre der neue Landschaftsraum künftig ausstrahlen soll – eher ruhig und naturnah oder lebendig und einladend.
Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse daran, wie sich die Tagebaulandschaft Hambach Schritt für Schritt verändert. Dort, wo künftig Rheinwasser in den Hambachsee geleitet wird, entstehen die sogenannten Inszenierungsanlagen – ein Ort, an dem der Wandel vom industriell geprägten Tagebau hin zu einer neuen Seelandschaft sichtbar und erlebbar wird.




Was passiert mit den Ergebnissen?
Alle gesammelten Ideen werden nun ausgewertet und daraufhin geprüft, welche Anregungen in die weitere Planung der Freianlagen rund um das Einleitbauwerk einfließen können. Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, wie wertvoll die Perspektiven der Menschen vor Ort für diesen Transformationsprozess sind.
Der Wandel der Tagebaulandschaft ist ein langfristiger Prozess – und er gelingt am besten, wenn viele Stimmen gehört werden. Der Workshop war ein wichtiger Schritt auf diesem Weg und hat gezeigt, wie groß das Interesse daran ist, die Zukunft dieses besonderen Raums aktiv mitzugestalten.
Wissenswertes
Uns ist es in die DNA eingeschrieben, nachhaltige Konzepte für Wohnen, Arbeiten und Mobilität zu entwickeln sowie heute schon die Regionen von morgen zu planen – auch im Rheinischen Revier. Da der Strukturwandel und die Energiewende im Rahmen des beschlossenen Kohleausstiegs die Kommunen im Rheinischen Revier vor große Herausforderungen stellen, hat die Landestochter NRW.URBAN für diese besondere Aufgabe die Starke Projekte GmbH ins Leben gerufen. Im Auftrag des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bauen und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen entlastet sie die Kommunen durch Beratung und die Beschaffung gutachterlicher Expertisen und Planungsleistungen für städtebauliche, strukturwirksame Projekte. In dem Kontext stellt sie ein zentrales Fördermittelmanagement für nicht-investive Leistungen bereit. Damit geht nicht nur eine finanzielle, sondern auch personelle Unterstützung der Kommunen und eine Beschleunigung der Antragsprozesse im Rheinischen Revier einher.

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